;
Skip to main content

DXP - Der nächste Schritt für die digitale Customer Experience

05.03.2025

mann frau arbeiten im e commerce

Die Erwartungen der Kunden an digitale Erlebnisse steigen kontinuierlich. Unternehmen müssen eine Vielzahl von Touchpoints und Kanälen bespielen und gleichzeitig personalisierte, interaktive und nahtlose Erlebnisse schaffen. Die digitale Customer Experience (CX) wird dabei zunehmend wichtiger und konkurriert mit Preis, Produktqualität und Service als entscheidender Erfolgsfaktor.

In der Vergangenheit waren Content-Management-Systeme (CMS) das zentrale Tool zur Bereitstellung relevanter Inhalte. Doch mit den wachsenden Anforderungen an digitale Kundenerlebnisse genügt ein CMS allein nicht mehr. Der nächste Schritt sind Digital Experience Platforms (DXP), die eine ganzheitliche Steuerung über alle Kanäle und Geräte hinweg ermöglichen – datengetrieben, KI-gestützt und hochgradig personalisiert.

 dxp grafik

 

Was ist digitale Customer Experience (CX)?

Customer Experience (CX) beschreibt die gesamte Interaktion eines Kunden mit einem Unternehmen – von dem ersten Klick bis über den Kauf hinaus. Es geht nicht nur um einzelne digitale Touchpoints, sondern um das gesamte Erlebnis, das ein Kunde mit einer Marke verbindet. Die digitale Customer Experience erweitert diesen Ansatz um eine kanalübergreifende Omnichannel-Strategie und spielt eine zentrale Rolle für Markenbekanntheit, Kundenloyalität und Umsatzsteigerung.

Eine gute CX führt zu wiederholten Käufen, reduziert Kaufabbrüche und stärkt die Markenbindung. Um die Bedürfnisse der Kunden zu verstehen, setzen Unternehmen auf Datenanalysen, KI-gestützt Vorhersagemodelle, Persona-Methoden oder aktives Kundenfeedback. Eine kontinuierliche Optimierung der digitalen Erlebnisse verschafft Unternehmen einen langfristigen Wettbewerbsvorteil.

 

Customer Experience im Wandel: Warum B2B-Kunden B2C-Standards erwarten

Während im B2C-Bereich schon lange auf intuitive, nahtlose und personalisierte Erlebnisse gesetzt wird, war der B2B-Kaufprozess traditionell sachlicher und stärker durch persönlichen Kontakt geprägt. Doch auch B2B-Kunden erwarten mittlerweile das gleiche reibungslose, personalisierte und digitale Kauferlebnis, das sie aus dem B2C-Commerce kennen.

statistik b2c erwartungen an das kauferlebnis

Laut Gartner erwarten bereits 80 % der B2B-Kunden eine Customer Experience auf B2C-Niveau. Unternehmen, die dies frühzeitig erkennen und ihre Digital Experience entsprechend ausrichten, sichern sich einen entscheidenden Marktvorteil.

Erfahre in unserem Blogbeitrag mehr über die Anforderungen von B2B-Kunden an einen E-Commerce-Plattform

 

Was ist eine Digital Experience Platform?

Eine Digital Experience Platform (DXP) ist ein vielseitiges Tool zur Verwaltung, Bereitstellung und Optimierung von personalisierten digitalen Erlebnissen. Sie zeichnet sich durch Flexibilität, Skalierbarkeit und Omnichannel-Funktionalität aus und bietet Unternehmen jeder Größe zahlreiche Vorteile. Eine DXP verbindet E-Commerce-Plattformen, Webportale und CMS. Über APIs lassen sich Daten aus verschiedenen Quellen – etwa von Marktplätzen wie Amazon oder ERP-Systemen – mit internen Unternehmensdaten verknüpfen, was die Analyse des Kaufverhaltens und die Personalisierung vereinfacht.

Dank der APIs ist eine nahtlose Integration in bestehende Geschäftsprozesse möglich. Unternehmen können bestehende Softwarelösungen und Tools weiterhin nutzen und miteinander vernetzen. Dies ermöglicht eine zentrale Steuerung aller digitalen Touchpoints und sorgt für mehr Transparenz, Kontrolle und Effizienz – eine echte Hypervernetzung.

Neben dem E-Commerce spielt eine DXP auch im digitalen Marketing eine zentrale Rolle: Sie ermöglicht eine präzise Kundenanalyse und optimiert die Customer Experience in Echtzeit. Als Omni-Channel-Lösung sorgt sie für konsistente Inhalte über alle Kanäle hinweg, optimiert für Mobilgeräte und verschiedene Plattformen.

 

Bestandteile einer DXP  – Das Beispiel Pimcore

Eine Digital Experience Platform besteht in der Regel aus Content-Management, Personalisierung und Omnichannel-Lösungen. Viele DXPs bieten jedoch zusätzliche Funktionen, die die digitale Customer Experience weiter verbessern. Unser Partner Pimcore hat eine Open-Source-DXP entwickelt, die frei zugänglich, modular aufgebaut ist und eine besonders flexible Lösung darstellt.

Bestandteile der Pimcore DXP

 Zentrale Funktionen der Pimcore DXP:

Content Management
Verwaltung mehrsprachiger und multi-channel-fähiger Inhalte mit mobiler Optimierung, um eine breite Zielgruppe zu erreichen.

Headless Content Management
Inhalte lassen sich über APIs flexibel steuern und in E-Commerce-Plattformen oder App integrieren.

Multi-Channel Delivery
Content wird über Websites, Apps, Marktplätze und Social Media hinweg ausgespielt, um eine konsistente User Experience zu gewährleisten.

Personalisierung & Analyse
Datengetriebene Webanalysen, Business Intelligence und Verhaltensmuster optimieren die Customer Journey und stärken die Kundenbindung.

Digitalisierung von Druckprozessen
Produktkataloge, Preisschilder und Marketingmaterialien können digitalisiert werden – eine nachhaltige und ressourcenschonende Alternative zu traditionellen Druckprozessen.

Integriertes PIM (Product Information Management)
Leistungsstarkes PIM mit über 40 Datentypen für eine agile und flexible Verwaltung von Produktdaten, Bildern und Attributen für eine einheitliche Produktkommunikation.

Weitere Details gibt es direkt bei Pimcore – oder sprechen Sie uns einfach an!

 

Vorteile einer DXP für Unternehmen

Im Vergleich zu klassischen CMS bietet eine DXP eine ganzheitliche Steuerung von Content, Daten und Geschäftsprozessen. Sie ermöglicht eine zentrale Plattform zur Verwaltung aller digitalen Kanäle, was die Effizienz steigert, und personalisierte Nutzererlebnisse verbessert.

  • Vernetzung digitalen Touchpoints
    Eine DXP verbindet Websites, Apps, Social Media, Marktplätze und E-Commerce-Systeme und sorgt für ein einheitliches, nahtloses Nutzungserlebnis. Das steigert die Kundenzufriedenheit und reduziert Medienbrüche.
  • Personalisierte Inhalte
    Durch KI-gestützte Datenanalyse passt eine DXP Inhalte an Nutzerbedürfnisse und Verhaltensmuster an. Das führt zu höheren Conversion-Raten, verbessert das Kundenerlebnis und steigert die Relevanz von Angeboten.
  • Echtzeit-Datenverarbeitung
    Unternehmenssysteme lassen sich schnell und nahtlos in die DXP-Architektur integrieren. Das bedeutet effizientere Prozesse, geringere manuelle Aufwände und eine bessere Datenqualität.
  • Skalierbarkeit & Zukunftssicherheit
    Eine DXP wächst mit den digitalen Anforderungen und ist bereit für zukünftige Omnichannel-Strategien. Unternehmen bleiben agil und wettbewerbsfähig, ohne ständig neue Systeme einführen zu müssen.
  • Effizienzsteigerung & Kostenersparnis
    Durch Automatisierung und zentrale Steuerung reduziert eine DXP den Aufwand für Content-Management, da Inhalte nicht mehr kanalweise aufbereitet werden müssen. Das spart Zeit und Ressourcen, senkt Betriebskosten und macht digitale Prozesse insgesamt schlanker.

Fazit: Bessere Customer Experience mit DXP

In einer zunehmend vernetzten digitalen Welt reicht ein klassisches CMS oft nicht mehr aus, um den steigenden Anforderungen an digitale Erlebnisse gerecht zu werden. Eine Digital Experience Platform bietet Unternehmen die Möglichkeit, alle digitalen Kanäle zentral zu steuern, personalisierten Content bereitzustellen, und Echtzeit-Datenanalysen zu nutzen.

Durch die Integration verschiedener Systeme und die Automatisierung von Prozessen sorgt eine DXP für effizientere Workflows, bessere Kundenerlebnisse und eine höhere Wettbewerbsfähigkeit. Lösungen wie die Open-Source-DXP von Pimcore zeigen, wie Unternehmen diese Vorteile optimal für sich nutzen können.

Wer langfristig erfolgreich sein möchte, sollte sich jetzt mit der Einführung einer DXP beschäftigen – denn sie ist nicht nur ein technisches Tool, sondern ein Schlüssel zur digitalen Transformation eines Unternehmens.

 

 

Guter Beitrag? Teile ihn gerne!

Mail Icon
LET'S TALK
Wir freuen uns darauf Sie kennen zu lernen

+49 (0)6021 58620   |   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.